Noreia Celtoi

 Archäotechnik

der Frühen Eisenzeit Mitteleuropas 

 

 
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Männertracht

für einen Hallstattzeitlichen Bergmann

Als sich Sebastian entschieden hatte einen Hauer der frühen Eisenzeit dazustellen stellt sich uns die Frage wie wohl die Kleidung beschaffen war so fingen wir an uns die Funde der Textilüberreste aus den Hallstätter Bergwerk anzusehen.

Auch machten wir uns Gedanken zu den Materialen und Schnitten.

Nach der Sichtung der Funde und aus der Erfahrung heraus die Sebastian durch seine langjährige Arbeit im Untertage Bereich mitbrachte machen wir uns im November 2006 an die Arbeit.

Bei der Kleidung des Bergmans verzichteten wir so weit wie möglich auf Schmuckelemente.

Auch wenn die Gräber der Frühen Hallstattzeit voll davon waren, sind wir der Meinung das der Schmuck bei der Arbeit im Bergwerk nur hinderlich währe.

Bei unser Rekostrukion der Tracht entschieden wir uns zu nächst eine einfache etwa knielange Tunika aus Wolle zu fertigen. Für unser Model verwendeten wir grauen Wollstoff in den leichte Rote Streifen eingewebt sind. Das Einweben von Streifen und Karos scheit in der Hallstattzeit sehr beliebt gewesen zu sein, denn im Hallstätter Bergwerk und im Bergwerk an Dürrnberg wurden etliche Textilreste gefunden in den Streifen und auch Karos eingewebt sind.

Fundbeispiele:

 

Damit die Tunika bei der Arbeit nicht hinderlich ist, rafften wir sie im Bauchbereich mit einen Gürtel. Dieser kann aus Leder wie oben zu sehen ist bestehen oder auch aus einen einfachen Gewebeband.

Da im Berg eine Temperatur von ca. 10 Grad herrscht und uns das für eine Tracht nur bestehend aus einer Tunika zu kalt erschien, entschieden wir uns nach Sichtung einiger Funde dafür, der Gewandung noch ein paar Beinlinge hinzu zu fügen.

Als Material für die Beinlinge nahmen wir einen Grünen Wollstoff. wie schon bei der Tunika wurden auch hier alle Nähte per Hand geschlossen.

siehe Bild Links

Aus der Erfahrung heraus die Sebastian im Bergbau hatte vervollständigten wir die Beinbekleidung noch mit ein Paar Wadenwickeln aus Hirschleder. die bis über das Knie gewickelt werden.

Die Wahl fiel auf Leder da es viel belastbarer ist als ein Stoffgewebe und daher den Belastungen im Untertagebereich besser standhalten kann.

Als Kopfbedeckung dient eine Mütze aus Kuhfell, welche aus mehren Teilstücken besteht , die mit Lederstreifen vernäht wurden.

Bild rechts: Original aus dem Museum Hallstatt. Dies Exemplar ist von der Größe her eine Mütze für ein Kleinkind.

 

GLÜCK AUF !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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