Wie
das Original fertigen auch wir den Tragesack aus einen
Kuhfell. Damit unten keine Naht entsteht wurde das Fell auf die Hälfte
geklappt und die grobe Form ausgeschnitten. danach lochten wir die Seiten
mit einer Lochzange und vernähten die Seiten mit Streifen die wir vorher
ebenfalls aus den Fell geschnitten hatten.
Der
obere Rand der Kraxe wurde nach außen geklappt , so das dieser eine
doppelte Fellstärke aufweist. Diese Dopplung vernähten wir erneut, um den
Rand so wie das oberen Ende des Tragensackes zu versteifen. Auserden
wurden die beiden Seiten mit Holzstangen (Ästen) aus Haselnuss zusätzlich
verstärkt. Das Holz wurde ebenfalls am unteren Ende, in der Mitte und
Oben
mit den Kuhfell vernäht.
An der
linken Seite der oberen Hälfte befestigen wir den dritten etwas kürzeren
Ast aus Haselnuss, der vorher wie die Seitenteile von der Rinde befreit
und geölt wurde.
Als Tragegurt dient
eine breiter Streifen des Rinderfelles. Auch er wurde wie beim Original am
seitlich unteren Ende des Sackes befestigt.
Unser Nachbau ist 66cm Hoch, am oberen Rand weist er eine
Breite von 43 cm auf und unten eine Breite von 33cm wobei die Stangen mit
gemessen wurden.
Nach mehreren
Versuchen können wir auch sagen das er ohne Schaden zu nehmen ein Gewicht
von 35 bis 40 Kg trägt.
Diese Kraxe
bauten wir im Frühjahr 2007.

Aus den Rest des Kuhfells fertigten wir im August 2007 in gleicher Weise
einen zweiten etwas kleineren Tragesack, welchen wir dem Stamm Alauni
für ihre Gastfreundschaft bei der Dorfbelebung in Hallein 2007 überließen.


